kunst ist, wenn man's nicht kann, denn wenn man's kann, ist's keine kunst.

johann nestroy

Wir müssen wieder fröhlich sein

Humorvolles musikalisches Weihnachtsprogramm mit Elisabeth Tondera, Bernd Gortheil und Rainer Rohe

Weihnachten, das Fest der Liebe und des Friedens. Weihnachten, das Fest der Familie und der Wunder. Weihnachten, Zeit der stillen Freude und Besinnung. Da muss man doch einfach fröhlich sein! Da wird man sich nicht aus dem Gleichgewicht bringen lassen, nur weil man schon wieder nicht weiß, was man wem schenken soll, der Nachbar schon wieder aufwendigere Lichterketten aufgehängt hat, der Baum schon beim Kauf nadelt und der Gänsebraten nie so gut schmeckt wie bei der Schwiegermutter.

Sollte sich das Fröhlichsein aber nicht von alleine einstellen, dann hilft nur eine geballte Ladung „Alle Jahre wieder“ und „White Christmas“. Oder Texte und Lieder von Hugo Wiener, „Liederjan“ u. a. und eine schöne, etwas schräge Weihnachtsgeschichte. Die meisten Lieder klingen vertraut, aber wer genau hinhört, stellt fest, dass mit „O Tannenbaum“, „Morgen Kinder wird’s was geben“ oder „In der Weihnachtsbäckerei“ etwas nicht stimmt. Und war „Veronika...“ nicht ein Frühlingslied?

Wer es lieber besinnlich mag, wird die stimmungsvollen Interpretationen von „Leise rieselt der Schnee“ oder „Es ist ein Ros entsprungen“ und Weihnachtslyrik von Bertolt Brecht und Rainer Maria Rilke genießen.

Elisabeth Tondera (Gesang), Bernd Gortheil (Klarinette, Saxophon) und Rainer Rohe (Klavier) bieten mit „Wir müssen wieder fröhlich sein“ ein Weihnachtsprogramm jenseits von Rauschengelromantik und „Süßer die Glocken nicht klingen“- Berieselung. Ein Programm, das Besinnliches und Heiteres verbindet und sich für alle eignet, die zwischen der Suche nach passenden Geschenken, den Überlegungen über das Festmenü und den Vorbereitungen auf die Invasion der Verwandtschaft eine kurze Pause einlegen und sich dabei herrlich amüsieren möchten.